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Gemeinschaft im Klassenzimmer

Ein neuer Kurs…ein leerer Klassenraum.

Neue Teilnehmer kommen und sitzen für sich, sind auf den Lehrer gespannt.

Der Unterricht fängt an, jeder stellt sich vor…Ich heiße….Ich komme, jeder spricht über sich…

Erste Interaktion Ich heiße… du heißt…Ich komme… du kommst…

und dann…  das erste “ wir“,  „wir lernen ab jetzt zusammen“

Wir… wichtiges Wort, ein Wort das trägt und motiviert. Das Wir-Gefühl entsteht.  Wir bauen eine Beziehung zueinander auf, ein Zusammengehörigkeitsgefühl, denn wir haben zumindest ein gemeinsames Ziel: das Deutschlernen.

Wir lernen uns kennen und entdecken, dass wir viele Gemeinsamkeiten haben. Wir haben unsere Heimat verlassen und wollen uns ein neues und besseres Leben aufbauen. Jeder von uns weißt, wie es sich anfühlt, alles hinter sich zu lassen um in einer neuen Kultur zu leben ohne den Rückhalt  der Familie.

Die gemeinsamen WhatsApp Gruppen, wo wir uns austauschen können und wo die ersten netten Grüße geschrieben werden. Ein „gute Nacht, schlaft gut meine Freunde. Ich freue mich auf Morgen“ kann eine große Bedeutung haben, wenn man allein ist. Wir haben gemeinsame Erfahrungen, die uns verbinden. Mal lachen, mal werden glückliche Momente oder Unsicherheiten und schwierige Situationen geteilt. Wir erfahren Zuwendung, fühlen uns angenommen und werden ein Stück weit  durch die Gemeinschaft getragen. Zusammen werden  wir stark und können mehr erreichen. Wir helfen uns gegenseitig und sind für einander da, denn … jetzt sind wir eine Gemeinschaft!

 

 

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