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Face to Face oder doch lieber Online?

Regina AutoAuf dem Weg zum Deutschunterricht.

Eine neue Sprache zu lernen ist eine Aufgabe, die mit großem Zeitaufwand verbunden ist, aber sich mit Menschen in einem anderen Land in deren Sprache unterhalten zu können ist der beste Lohn, den man sich vorstellen kann.

Oft werden wir gefragt, was hier die beste Lernmethode ist und welche Methode den größten und vor allem schnellsten Erfolg verspricht. Aber wie mit fast allem im Leben, gibt es eben nicht die beste und einzig wahre Methode, sondern alle haben ihre Vor- und Nachteile.

Bisher war ich ein großer Fan vom Face to Face Training: der persönliche Kontakt ist mir wichtig, Aussprache- und Grammatiktraining ist sehr intensiv im Präsenz-Unterricht und man kann sehr leicht von einem Thema ins andere „springen“, je nach Wunsch des Lernenden. Rollenspiele oder andere Aktivitäten machen den Unterricht interessant und bringen Spaß und Abwechslung beim Lernen. Dinge zu fühlen, lebendige Sätze zu bauen, in Würfelspielen Strukturen anzuwenden fördert das Lernen mit allen Sinnen und unterstützt das „Begreifen“.

Collage Online

Mit Corona wurde uns diese Unterrichtsmöglichkeit komplett genommen. Der Online-Unterricht war bis vor ein paar Wochen die einzige Möglichkeit, den individuellen Sprachunterricht weiterzuführen. Ich habe bemerkt, dass der Online-Unterricht neben der Flexibilität in den Unterrichtszeiten vor allem eine große Flexibilität in der räumlichen Distanz bietet. Der Unterricht ist unabhängig von Bürozeiten und vom Arbeitsplatz jederzeit machbar. Der Online-Unterricht kann nicht nur einmal in der Woche stattfinden und damit erhöht sich die Möglichkeit des Kontaktes mit der Zweitsprache. Weder ich als Trainerin noch der Lernende müssen ihre Räume verlassen und sind sofort mit dem Start auf der Plattform im Unterrichtsgeschehen. Das macht auch das Online Training sehr intensiv und individuell.

Als Ergänzung ist das Lernen als E-Training auf unserer Lernplattform eine sehr gute Möglichkeit, das Wissen individuell nachzuarbeiten und mit Übungen zu intensivieren. Auch hier geben wir als Trainer immer ein Feedback. Der Lernende steht bei uns immer im Mittelpunkt  und wir freuen uns sehr über jede Möglichkeit des Trainings und der Sprachvermittlung.

Bei allen Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Lernwege,  sollte eines trotzdem erwähnt sein: der Mensch, sprich der Sprachenlerner, ist derjenige, der am Ende den Lernerfolg steuert und für das Erreichen seiner Ziele einen Großteil der Verantwortung trägt. Denn ohne sein persönliches Engagement und seinen „Lerneifer“ wird der Erfolg länger auf sich warten lassen.

 

Regina Bosch, DaF Trainerin

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