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„Kyrgyzstan“

Eine Schülerin von unserem A2 Integrationskurs hat diesen Bericht über ihre Heimatstadt geschrieben. Wir veröffentlichen das gerne hier und freuen uns auch auf andere Geschichten.

Kirgisistan ist ein kleines Land, aber es ist sehr reich an Geschichte, Kultur und Traditionen, und natürlich Natur. Kirgisistan liegt in Zentralasia. Die Hauptstadt Kirgisistans ist Bischkek. Die Muttersprache ist Kirgisisch und zweite Muttersprache ist Russisch: Kirgisistan ist auch ein multinationales Land. Hier leben Menschen aus über 60 verschiedenen Ländern. Kirgisistan ist sehr reich an seiner Natur. Zum Beispiel gibt es eine der höchsten Berge der Welt, genannt „Tian-Shan“. Es gibt auch den größten See in Kirgisistan, es heißt  Ysyk-Köl. Ysyk-Köl  ist zweitgrößter Salzsee  nach dem Kaspischen Meer. Hier kommen jedes Jahr viele Touristen aus verschiedenen Ländern. Der Name in der Übersetzung aus der Kirgisischen Sprache bedeutet „Heißer See“, da der See im Winter nicht einfriert.

Wofür ist Kirgisistan bekannt?

Aus Kirgisistan kommt das längste Gedicht der Welt. Es heißt „Manas“ und hat über eine halbe Million Strophen. Manas war ein großer starker Held, der für das kirgisische Volk kämpfte. Sein bester Freund war sein Pferd mit dem Namen Al-Kula: ein so langes Gedicht, das eine Geschichte erzählt, nennt man Epos. Die Kultur des kirgisischen Volkes hat sich über viele Jahrhunderte entwickelt und hat bis heute ihre Einzigartigkeit und ausgeprägte Elemente des nomadischen Lebensstils bewahrt. Gastfreundschaft, Freundlichkeit und Offenheit sind die richtigsten Eigenschaften, für die Kirgisischen berühmt sind. In Kirgisistan angenommen, können Sie die materielle und geistige Kultur des Volkes wirklich kennenlernen, seine Bräuche und Traditionen kennenlerne, einen Teil seiner Geschichte kennenlernen. Außergewöhnliche Energie und Identität tragen werke der mündlichen Volkskunst nationale Spiele, Kreationen lokaler Meister,  nationale Kleidung, Küche und Bos Üi Haus. Die Traditionen und Prinzipen der Kirgisischen sind die Prinzipien, die immer verehrt werden und mit großem Respekt weiterhin von Generationen zu Generationen weitergegeben werden.

von Zhanyl Myrza

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Adventszeit

Die zweite Kerze anzünden.
Schweigen.
Durchatmen.
Zur Ruhe kommen.

Verabschieden,
was mich bedrückt.
Loslassen,
was mich fesselt.

Frei werden,
um diesen Augenblick
mit allen Sinnen
bewusst zu erleben.

In die Flamme der Kerze schauen,
ihrem Lichtkreis folgen,
ihre Wärme spüren,
ihren Duft einatmen.

Zulassen, dass die Gedanken
kommen und gehen.
Weihnachtlicher Vorfreude
in mir Raum geben.

© Gisela Baltes

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Ein venezolanischer Segen

Der schönste Brauch in meiner Heimat Venezuela ist, um den Segen zu bitten. Das machen wir immer wenn wir nach Hause kommen oder aus dem Haus gehen. Wenn wir unsere Eltern, Großeltern oder Tanten und Onkel begegnen oder ansprechen…

„Hola mamá bendición.“       „Hallo Mama, segne mich”

„Dios te bendiga hijo“           „Gott segne dich, mein Sohn”

– Alejandra Arndt

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Das gesprochene Wort

Worte sind meiner Meinung nach die stärkste Kraft, die uns Menschen gegeben wurde. Wir können selbst bestimmen, wie wir diese Kraft benutzen wollen, wir können sie konstruktiv, ermutigend oder destruktiv und mit Negativität behaftet benutzen. Worte haben Energie und Kraft und können helfen, heilen, ermutigen, kreieren, Dankbarkeit ausdrücken und Frieden stiften, aber sie können auch verletzen, zerstören, demütigen und eine negative Auswirkung haben.

Wir sollten uns disziplinieren und uns die Wirkung der Wörter, die wir aussprechen, bewusst machen. Bevor wir sprechen, sollten wir uns einen Moment Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, was wir sagen und wie wir es sagen werden, uns daran gewöhnen auf eine Weise zu sprechen, die Respekt, Freundlichkeit und Achtung vermittelt.

Wenn wir sprechen, sollten wir es auch mit Achtsamkeit tun, denn nicht nur unsere Worte sind wichtig, sondern auch der Ton, den wir verwenden. Hier erinnern wir uns an die Redensart

 „ Der Ton macht die Musik“.

Es ist nicht nur was wir sagen, sondern wie wir es sagen.

Für mich bleibt es dabei, das gesprochene Wort hat eine gewaltige Macht. Benutzen wir diese Macht als Quelle der Schönheit, Poesie, Schöpfung, Liebe, Leben, Nahrung für die Seele und Positivismus, werden wir unendlich bereichert. Daher sollen wir diese Macht einsetzen, um zu erschaffen, zu bauen, zu teilen, zu streicheln oder zu umarmen, anstatt anzugreifen oder gar zu zerstören.

Die Verantwortung liegt bei uns.

-Alejandra Arndt

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Eine Erfolgsgeschichte

In unserem B1-Integrationskurs hatten die Schüler diese Woche die Aufgabe, ihre Erfolgsgeschichte zu schreiben. Es konnte Realität oder Traum sein.

Hier teilen wir zwei wundervolle Aufsätze unserer Schüler:

Mein schönster Erfolg war, als ich in der Schule war. Ich war in jedem Schuljahr eine sehr erfolgreiche Schülerin.  Deshalb waren meine Eltern immer stolz auf mich. Meine Familie stolz zu machen war mein größter Erfolg. Wenn ich die Schule besucht hätte, hätte ich Anwältin werden wollen. Das ist mein Traumjob. Ich wollte immer Menschen verteidigen, denen Unrecht getan wurde. Deshalb wollte ich Anwältin werden. Die Cousine meines Mannes ist letztes Jahr Anwältin geworden. Sie hat uns alle stolz gemacht. Meine Meinung ist, dass man bis zum Ende kämpfen sollte, wenn man einen Traumberuf hat.

– Sümeyye aus der Türkei

Einer meiner schönster Erfolg war, als ich mein Bachelor-Studium als Architekt beendete und gleich mit den Regierungsprojekten arbeiten konnte. In meinem Land gibt es jedes Jahr Millionen neuer Absolventen, daher ist es ziemlich schwierig, direkt nach dem Studium einen Job zu bekommen. Ich habe für einige Jahre dort gearbeitet sowohl wundervolle Zeit mit anderen jungen Ingenieuren hatte, als auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich glaube, ich bin einfach von Gott gesegnet, dass ich diesen Job bekommen habe, nachdem ich die Universität abgeschlossen habe.

-Richard von den Phillippinen

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Auf Wiedersehen und alles Gute…

Es ist etwas mehr als ein Jahr her, dass wir zusammen kamen…ein neuer Frauenintegrationskurs hatte angefangen. Frauen aus verschieden Nationalitäten, Kulturen, Lebenseinstellungen und Sichtweisen trafen sich…

Das erste „Wir-Gefühl“ war die WhatsApp Gruppe, dann haben wir uns langsam angenähert, haben uns kennen und schätzen gelernt, sind durch Höhen und Tiefen gegangen, haben uns in Geduld und Toleranz geübt und nebenbei Deutsch gelernt.

Es ging nicht alles reibungslos in einer Gruppe, wo so viele Alphafrauen auf einem Haufen zusammen waren. Es gab Auseinandersetzungen und dann war leider die Gruppe entzwei.

…Oh weh!! Eine sehr schwierige Situation für mich als Lehrerin, die ich jedoch mit viel Fingerspitzengefühl gemeistert habe.

Der Onlineunterricht in der Corona-Zeit hat uns wieder vereint und uns stark gemacht. Obwohl online lernen nicht einfach war, haben die Frauen gezeigt, dass trotz Widrigkeiten, Corona Einschränkungen und Kindern zu Hause, das Lernen im Vordergrund stand und eine Priorität für sie war. Sie waren immer anwesend und haben alles mitgemacht, was ich vorgeschlagen habe. So war es möglich eine gute Vorbereitung auf die Prüfung zu gewährleisten. Alle vier Fertigkeiten haben wir geübt und das Ergebnis lässt sich sehen…und ich meine nicht das Zertifikat B1, denn die Ergebnisse liegen noch nicht vor. Ich meine, Frauen die jetzt in der Lage sind ihr Leben zu meistern, die selbständig zum Arzt gehen, mit den Lehrern in der Schule sprechen, mit dem Jobcenter verhandeln, die Nachhilfe für ihre Kinder organisieren, sich für eine Ausbildung bewerben , und, und, und…. Das ist Erfolg für mich.

Ich freu mich in der Zukunft von ihnen zu hören… Starke Frauen, die ein besseres Leben für sich und ihre Familien anstreben. Ich sage bewusst nicht „Ade“, sondern… 

„auf Wiedersehen und alles Gute“

Herzliche Grüße

Ihre Lehrerin Alejandra Arndt

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Schwäbische Lasagne

Heute präsentieren wir euch ein etwas außergewöhnliches Gericht mit deutschen und italienischen Wurzeln, welches im Schwabenland zubereitet wird:

Zutaten für 4 Personen:

Für die Lasagne:

  • 1 Kilogramm Maultaschen
  • 2 Zwiebeln
  • 150 Gramm Rauchfleisch, Schwarzwälder, kaltgeräuchert
  • 200 Gramm Emmentaler am Stück
  • 1 Esslöffel Schweineschmalz

Für die Sauce:

  • 2 gehäufte Esslöffel Schweineschmalz
  • 2 Esslöffel Mehl
  • 200 Milligramm Fleischbrühe
  • 75 Milliliter schwäbisches Bier

Zum Würzen:

  • Fleur de Sel
  • Zucker
  • grüner Pfeffer
  • Macispulver (Alternativ Muskatnuss)
  • Blattpetersilie

Zubereitung:

Die Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden und das Rauchfleisch würfeln. 1 Esslöffel Schweineschmalz in eine Pfanne geben und die Zwiebeln und das Rauchfleisch scharf braten. Das Fleisch mit Salz, Zucker und grünem Pfeffer würzen. Nebenher die Maultaschen der Länge nach halbieren, so dass dünne Scheiben entstehen.

Die leicht gerösteten Zwiebeln mit dem Rauchfleisch aus der Pfanne entnehmen. 2 Esslöffel Schmalz in der Pfanne zum Schmelzen bringen, das Mehl hinzugeben und rühren. Das Mehl mit dem Bier und der Fleischbrühe ablöschen und kurz aufkochen lassen. Die Mehlschwitze abschmecken mit Salz, grünem Pfeffer, Macis und Blattpetersilie.

In einer Auflaufform die Maultaschen, die Rauchfleisch-Zwiebel-Mischung und die Soße schichten. Den Emmentaler reiben und die erste Schicht bedecken. Das drei mal wiederholen, so dass drei Schichten entstehen.

Die Lasagne 20 Minuten bei 180° C Umluft im Backofen backen.

Viel Spaß beim Essen!