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Das gesprochene Wort

Worte sind meiner Meinung nach die stärkste Kraft, die uns Menschen gegeben wurde. Wir können selbst bestimmen, wie wir diese Kraft benutzen wollen, wir können sie konstruktiv, ermutigend oder destruktiv und mit Negativität behaftet benutzen. Worte haben Energie und Kraft und können helfen, heilen, ermutigen, kreieren, Dankbarkeit ausdrücken und Frieden stiften, aber sie können auch verletzen, zerstören, demütigen und eine negative Auswirkung haben.

Wir sollten uns disziplinieren und uns die Wirkung der Wörter, die wir aussprechen, bewusst machen. Bevor wir sprechen, sollten wir uns einen Moment Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, was wir sagen und wie wir es sagen werden, uns daran gewöhnen auf eine Weise zu sprechen, die Respekt, Freundlichkeit und Achtung vermittelt.

Wenn wir sprechen, sollten wir es auch mit Achtsamkeit tun, denn nicht nur unsere Worte sind wichtig, sondern auch der Ton, den wir verwenden. Hier erinnern wir uns an die Redensart

 „ Der Ton macht die Musik“.

Es ist nicht nur was wir sagen, sondern wie wir es sagen.

Für mich bleibt es dabei, das gesprochene Wort hat eine gewaltige Macht. Benutzen wir diese Macht als Quelle der Schönheit, Poesie, Schöpfung, Liebe, Leben, Nahrung für die Seele und Positivismus, werden wir unendlich bereichert. Daher sollen wir diese Macht einsetzen, um zu erschaffen, zu bauen, zu teilen, zu streicheln oder zu umarmen, anstatt anzugreifen oder gar zu zerstören.

Die Verantwortung liegt bei uns.

-Alejandra Arndt

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Eine Erfolgsgeschichte

In unserem B1-Integrationskurs hatten die Schüler diese Woche die Aufgabe, ihre Erfolgsgeschichte zu schreiben. Es konnte Realität oder Traum sein.

Hier teilen wir zwei wundervolle Aufsätze unserer Schüler:

Mein schönster Erfolg war, als ich in der Schule war. Ich war in jedem Schuljahr eine sehr erfolgreiche Schülerin.  Deshalb waren meine Eltern immer stolz auf mich. Meine Familie stolz zu machen war mein größter Erfolg. Wenn ich die Schule besucht hätte, hätte ich Anwältin werden wollen. Das ist mein Traumjob. Ich wollte immer Menschen verteidigen, denen Unrecht getan wurde. Deshalb wollte ich Anwältin werden. Die Cousine meines Mannes ist letztes Jahr Anwältin geworden. Sie hat uns alle stolz gemacht. Meine Meinung ist, dass man bis zum Ende kämpfen sollte, wenn man einen Traumberuf hat.

– Sümeyye aus der Türkei

Einer meiner schönster Erfolg war, als ich mein Bachelor-Studium als Architekt beendete und gleich mit den Regierungsprojekten arbeiten konnte. In meinem Land gibt es jedes Jahr Millionen neuer Absolventen, daher ist es ziemlich schwierig, direkt nach dem Studium einen Job zu bekommen. Ich habe für einige Jahre dort gearbeitet sowohl wundervolle Zeit mit anderen jungen Ingenieuren hatte, als auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich glaube, ich bin einfach von Gott gesegnet, dass ich diesen Job bekommen habe, nachdem ich die Universität abgeschlossen habe.

-Richard von den Phillippinen

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Auf Wiedersehen und alles Gute…

Es ist etwas mehr als ein Jahr her, dass wir zusammen kamen…ein neuer Frauenintegrationskurs hatte angefangen. Frauen aus verschieden Nationalitäten, Kulturen, Lebenseinstellungen und Sichtweisen trafen sich…

Das erste „Wir-Gefühl“ war die WhatsApp Gruppe, dann haben wir uns langsam angenähert, haben uns kennen und schätzen gelernt, sind durch Höhen und Tiefen gegangen, haben uns in Geduld und Toleranz geübt und nebenbei Deutsch gelernt.

Es ging nicht alles reibungslos in einer Gruppe, wo so viele Alphafrauen auf einem Haufen zusammen waren. Es gab Auseinandersetzungen und dann war leider die Gruppe entzwei.

…Oh weh!! Eine sehr schwierige Situation für mich als Lehrerin, die ich jedoch mit viel Fingerspitzengefühl gemeistert habe.

Der Onlineunterricht in der Corona-Zeit hat uns wieder vereint und uns stark gemacht. Obwohl online lernen nicht einfach war, haben die Frauen gezeigt, dass trotz Widrigkeiten, Corona Einschränkungen und Kindern zu Hause, das Lernen im Vordergrund stand und eine Priorität für sie war. Sie waren immer anwesend und haben alles mitgemacht, was ich vorgeschlagen habe. So war es möglich eine gute Vorbereitung auf die Prüfung zu gewährleisten. Alle vier Fertigkeiten haben wir geübt und das Ergebnis lässt sich sehen…und ich meine nicht das Zertifikat B1, denn die Ergebnisse liegen noch nicht vor. Ich meine, Frauen die jetzt in der Lage sind ihr Leben zu meistern, die selbständig zum Arzt gehen, mit den Lehrern in der Schule sprechen, mit dem Jobcenter verhandeln, die Nachhilfe für ihre Kinder organisieren, sich für eine Ausbildung bewerben , und, und, und…. Das ist Erfolg für mich.

Ich freu mich in der Zukunft von ihnen zu hören… Starke Frauen, die ein besseres Leben für sich und ihre Familien anstreben. Ich sage bewusst nicht „Ade“, sondern… 

„auf Wiedersehen und alles Gute“

Herzliche Grüße

Ihre Lehrerin Alejandra Arndt

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Schwäbische Lasagne

Heute präsentieren wir euch ein etwas außergewöhnliches Gericht mit deutschen und italienischen Wurzeln, welches im Schwabenland zubereitet wird:

Zutaten für 4 Personen:

Für die Lasagne:

  • 1 Kilogramm Maultaschen
  • 2 Zwiebeln
  • 150 Gramm Rauchfleisch, Schwarzwälder, kaltgeräuchert
  • 200 Gramm Emmentaler am Stück
  • 1 Esslöffel Schweineschmalz

Für die Sauce:

  • 2 gehäufte Esslöffel Schweineschmalz
  • 2 Esslöffel Mehl
  • 200 Milligramm Fleischbrühe
  • 75 Milliliter schwäbisches Bier

Zum Würzen:

  • Fleur de Sel
  • Zucker
  • grüner Pfeffer
  • Macispulver (Alternativ Muskatnuss)
  • Blattpetersilie

Zubereitung:

Die Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden und das Rauchfleisch würfeln. 1 Esslöffel Schweineschmalz in eine Pfanne geben und die Zwiebeln und das Rauchfleisch scharf braten. Das Fleisch mit Salz, Zucker und grünem Pfeffer würzen. Nebenher die Maultaschen der Länge nach halbieren, so dass dünne Scheiben entstehen.

Die leicht gerösteten Zwiebeln mit dem Rauchfleisch aus der Pfanne entnehmen. 2 Esslöffel Schmalz in der Pfanne zum Schmelzen bringen, das Mehl hinzugeben und rühren. Das Mehl mit dem Bier und der Fleischbrühe ablöschen und kurz aufkochen lassen. Die Mehlschwitze abschmecken mit Salz, grünem Pfeffer, Macis und Blattpetersilie.

In einer Auflaufform die Maultaschen, die Rauchfleisch-Zwiebel-Mischung und die Soße schichten. Den Emmentaler reiben und die erste Schicht bedecken. Das drei mal wiederholen, so dass drei Schichten entstehen.

Die Lasagne 20 Minuten bei 180° C Umluft im Backofen backen.

Viel Spaß beim Essen!

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Face to Face oder doch lieber Online?

Regina AutoAuf dem Weg zum Deutschunterricht.

Eine neue Sprache zu lernen ist eine Aufgabe, die mit großem Zeitaufwand verbunden ist, aber sich mit Menschen in einem anderen Land in deren Sprache unterhalten zu können ist der beste Lohn, den man sich vorstellen kann.

Oft werden wir gefragt, was hier die beste Lernmethode ist und welche Methode den größten und vor allem schnellsten Erfolg verspricht. Aber wie mit fast allem im Leben, gibt es eben nicht die beste und einzig wahre Methode, sondern alle haben ihre Vor- und Nachteile.

Bisher war ich ein großer Fan vom Face to Face Training: der persönliche Kontakt ist mir wichtig, Aussprache- und Grammatiktraining ist sehr intensiv im Präsenz-Unterricht und man kann sehr leicht von einem Thema ins andere „springen“, je nach Wunsch des Lernenden. Rollenspiele oder andere Aktivitäten machen den Unterricht interessant und bringen Spaß und Abwechslung beim Lernen. Dinge zu fühlen, lebendige Sätze zu bauen, in Würfelspielen Strukturen anzuwenden fördert das Lernen mit allen Sinnen und unterstützt das „Begreifen“.

Collage Online

Mit Corona wurde uns diese Unterrichtsmöglichkeit komplett genommen. Der Online-Unterricht war bis vor ein paar Wochen die einzige Möglichkeit, den individuellen Sprachunterricht weiterzuführen. Ich habe bemerkt, dass der Online-Unterricht neben der Flexibilität in den Unterrichtszeiten vor allem eine große Flexibilität in der räumlichen Distanz bietet. Der Unterricht ist unabhängig von Bürozeiten und vom Arbeitsplatz jederzeit machbar. Der Online-Unterricht kann nicht nur einmal in der Woche stattfinden und damit erhöht sich die Möglichkeit des Kontaktes mit der Zweitsprache. Weder ich als Trainerin noch der Lernende müssen ihre Räume verlassen und sind sofort mit dem Start auf der Plattform im Unterrichtsgeschehen. Das macht auch das Online Training sehr intensiv und individuell.

Als Ergänzung ist das Lernen als E-Training auf unserer Lernplattform eine sehr gute Möglichkeit, das Wissen individuell nachzuarbeiten und mit Übungen zu intensivieren. Auch hier geben wir als Trainer immer ein Feedback. Der Lernende steht bei uns immer im Mittelpunkt  und wir freuen uns sehr über jede Möglichkeit des Trainings und der Sprachvermittlung.

Bei allen Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Lernwege,  sollte eines trotzdem erwähnt sein: der Mensch, sprich der Sprachenlerner, ist derjenige, der am Ende den Lernerfolg steuert und für das Erreichen seiner Ziele einen Großteil der Verantwortung trägt. Denn ohne sein persönliches Engagement und seinen „Lerneifer“ wird der Erfolg länger auf sich warten lassen.

 

Regina Bosch, DaF Trainerin

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Passionsfruchtmousse

Passion

Träumt ihr von einem sommerlichen Urlaub am Strand, jedoch könnt ihr euch diesen Wunsch dieses Jahr nicht erfüllen?

Dieser exotische Nachtisch könnte euch zumindest ein bisschen Urlaubsgefühle vermitteln:

Zutaten:

  • 200ml Passionsfruchtsaft
  • 75g Zucker
  • 150g Joghurt
  • 150g Creme Fraiche
  • 150ml Sahne
  • 5 Blatt Gelatine

Zubereitung

Sahne schlagen und in kaltem Wasser einweichen. Passionsfruchtsaft mit Zucker, Joghurt und Creme Fraiche vermischen. Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in einem Topf auf dem Herd bei leichter Hitze auflösen. Dann mit etwas Passionfruchtmasse angleichen und zurück zur gesamten Masse geben. Anschließend die Sahne unterheben, abfüllen und kalt stellen.

Viel Spaß beim genießen!

Wir wünschen euch einen schönen Sommerurlaub, sei es im Ausland oder bei euch daheim.